Bericht des Sportwartes über die Landesmeisterschaft der Frauen 2011

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Spannende Landesmeisterschaft Frauen und DM-Qualifizierung


Landesmeister Triplette Frauen 2011

Die am letzten Samstag (10.11.) organisierte Frauen-LM wurde von 19 Teams bestritten. Leider hatten 2 Teams abgesagt und somit war wiederum eine ungerade Anzahl von Teilnehmern gegeben. Das bedeutete, dass in jeder Runde ein Team per Freilos die Punkte einfahren konnte. Die Freilose trafen allerdings (bis auf Ausnahme Team 5) auf die in der Starterliste im unteren Bereich gesetzten Teams und hatten damit keinen entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis des Landesmeisterschaft.

Bei gutem Wetter und gut vorbereiteten Gastgebern der SG Fulde konnten die Partien – auch wegen der geringen Teilnahme – mehr als pünktlich beginnen. Es waren eigens für die LM mit unzähligen Tonnen Split etc. neben den 6 normalen Spielflächen noch sechs zusätzliche Felder im Parkplatzbereich geschaffen worden, die andere Anforderungen an die Teams stellten als die „eingespielten“ Felder.

Wer da glaubte, dass man die maximal 5 Runden noch vor der Sportschau beenden könne, der sah sich von Runde zu Runde eines Besseren belehrt. Durchschnittlich mehr als zwei Stunden pro Partie waren nicht ausreichend. Auch wenn nach jeder Runde die folgende Runde nach wenigen Minuten ausgelost war, so dauerte das Turnier doch länger als geglaubt. Wenn sich auch nach Runde 3 herausstellte, dass nur  vier Runden für die Ermittlung des Landesmeisters nötig waren, so musste man trotzdem ein wenig Geduld haben.

Schon in der ersten Runde wurden durch den Sieg von Gisela Hintzmann/Gabi Teichmann/Sigrid Garner (Team 2) über Team 3 wohl einige Hoffnungen begraben. Die anderen Teams auf den vorderen Setzplätzen konnten sich ausnahmslos durchsetzen. Die zweite Runde brachte auch keine große Überraschung. Lediglich Team 5 mit Heike Fischer/Karen Maier/Karen Kaiser (so jedenfalls das Trikot) konnte seinen Freilosvorteil der ersten Runde nicht nutzen und musste sich dem an Platz 1 gesetzten Team 1 mit Esther Zipperling/Lea Mitschker/Anne Hübchen geschlagen geben.

In der dritten Runde dann wurden entscheidende Vorzeichen gesetzt. Das erfahrene    Team 7 mit Barbara Both/Marlies Schöbel/Ursula Schröder gewinnt gegen die Favoriten des Team 1 mit 13:6. Das hochgeloste Team 5 schlägt Team 2 mit 13:8. Somit ist klar, dass in der vierten Runde die Entscheidung über die Landesmeisterschaft zwischen    Team 6 und Team 7 fallen muss.

Das Endspiel zwischen den beiden Teams mit jeweils drei Siegen wird dann auf einem doppelten Spielfeld ausgetragen. Parallel dazu laufen natürlich die restlichen Spiele der vierten Runde. Diese werden durch eine freigelassene Spielfläche ein wenig abseits gestellt. Die Konzentration der nicht allzu großen Zuschauerschar liegt jetzt auf dem „Endspiel“.

Das Team 6, dass mit Martina Janik/Bärbel Berganski/Anabela Weingärtner zum NPV-Frauenkader gehört, geht schnell in Führung mit 7 Punkten. Doch das Team 7 (siehe Bild) gibt nicht auf, bleibt ruhig und kämpft sich an die sieben Punkte des Gegners heran. Beim Stande von 9:7 für Team 7 gelingt Usch Schröder ein spektakulärer Schuss auf eine gut versteckte gegnerische Kugel und erzielt damit 3 Punkte. Es  steht damit 12:7. Team 6 erholt sich nicht mehr von diesem Schlag und verliert dann schließlich mit 13:7.

Ein kleines Missgeschick des Sportwartes während seiner Vorbereitung auf das Turnier am Freitagabend (Laptop mit LM-Programm stürzt vom Tisch und funktioniert nicht mehr) führte dann leider dazu, dass nach Turnierende nur die ersten 10 Plätze der Rangfolge bekanntgegeben werden konnten. Das auf einen neuen Rechner geladene Programm funktionierte dann nicht so wie gewohnt – insofern konnte weder während der Veranstaltung gedruckt noch die Rangfolge in ganzer Länge kundgetan werden. Dies bittet der Sportwart, der für die Turnierleitung zuständig war, zu entschuldigen.

Schließlich muss man dem Veranstalter der SG Fulde noch ein starkes Dankeschön zurufen, der doch neben dem guten Wetter auch für die anderen Dinge hervorragend gesorgt hatte. Es spricht nichts dagegen, dass man sich auch in Zukunft in Fulde kleinere Meisterschaften vorstellen kann. Herzlichen Dank dafür an die Verantwortlichen und die anderen aktiven Beteiligten.

Wilfried Sell
NPV Sportwart 


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